Hörstörungen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene)

Man unterscheidet zwischen Mittel-, Innenohrschwerhörigkeit und kombinierter Schwerhörigkeit, die nach dem Schweregrad in leichte, mittlere, schwere Hörstörungen und Taubheit eingeteilt werden. Eine Hörstörung kann angeboren oder erworben sein.
Eintrittsalter und Ausmaß der Hörstörung beeinflussen maßgeblich die resultierenden Beeinträchtigungen. Wortschatz und Satzbau können eingeschränkt sein, die Aussprache ist undeutlich, die Stimme angestrengt und gepresst, die Sprechstimmlage ist oft zu hoch. Die logopädische Therapie beinhaltet die Verbesserung der Lippenlesefähigkeiten, Gestentraining, Grammatikaufbau, Wortschatzerweiterung, die Prosodie und der auditiven Wahrnehmung.
Bei einseitiger Taubheit oder bei an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit besteht die Möglichkeit, mit einem Cochlear-Implant die Hörfähigkeiten zu verbessern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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